Ich war skaten, gerade eben, also FAST gerade eben. Aber meine Lunge fühlt sich immer noch so, als wäre es gerade erst gewesen. Ich bin total UNfit. Aber das soll sich ändern. Ab sofort werde ich nicht mehr so tun, als käme die Fitness über Nacht und im Schlaf. Ich werde wieder regelmäßig skaten gehen. Ganz nebenbei baut das auch Stress ab. Und wenn meine Masterarbeit kein Stress ist, dann weiß ich ja auch nicht...
Es geht voran, langsam, Stück für Stück und mal zwei Schritte zurück statt einen vor, aber es geht voran. Ich habe langsam den Eindruck, als könnte es doch noch eine wissenschaftliche Arbeit werden. Heute bin ich FREUD und JUNG begegnet und es macht fast Spaß, sich mit ihnen zu beschäftigen. Und der Mensch, der über die beiden schreibt, scheint zu wissen, dass nicht jeder immer und überall in Fremdworten badet und in Latein träumt. Das stimmt mich friedlich und zuversichtlich.
Aber dass die ganze Zeit die Sonne scheint und mich rauslockt und mich von meiner Arbeit abzuhalten versucht, das finde ich schon über die Maßen unfair. Ich tu aber so, als wäre draußen nicht herrliches Sommerwetter und als würde die Luft nicht voller süßer Düfte und verlockender Geräusche sein. Und dann gehts - nicht so sehr gut, aber es geht ...
Also, Master, ich komme!
Montag, 27. April 2009
Mittwoch, 22. April 2009
Aaaaaalles klaaar!
Also, der Satz, der mir gestern so Kopfschmerzen bereitete, ist gar nicht mehr so schlimm. Ja, ich finde nach wie vor, dass man seine Intelligenz und seine Schlauheit nicht auf einem Silbertablett durch die Gegend tragen muss. Und ich finde auch nach wie vor, dass kluge Worte noch kein Zeugnis für einen klugen Kopf sind. Und dennoch erfüllt es mich zumindest ein wenig mit Stolz, dass ich diesen Ätz-Satz möglicherweise geknackt habe.
Die Abständigkeit der Bibel meint wohl nichts anderes als ihre Sonderstellung, denn Abständigkeit ist nach Heidegger
Generativ heißt lt. Wahrig:
ICH finde, das passt gerade gar nicht in "meinen" Satz, denn wenn ich statt generativ geschlechtlich einsetze, macht der Satz noch lange nicht mehr Sinn.
Nach langer Suche bin ich im dictionary auf die Übersetzung "produktiv" gestoßen.
Und plötzlich,
es war wie eine Erleuchtung:
Im Großen und Ganzen würde ich sagen, es war ein erfolgreicher Tag, denn ich habe einer fast zwei Tage alten Rätselaufgabe die Lösung und damit ihr Ende gebracht. Wenn das nichts ist, dann weiß ich auch nicht.
Es wäre jedoch ausgesprochen dämlich, wenn noch mehr solcher rätselhaften Sätze im Zuge meiner Masterarbeit meiner harren, denn dann könnte ich frühestens 2012 mit einem vorläufigen Ergebnis meiner wissenschaftlichen Arbeit rechnen.
Ach ja, erwähnte ich schon, dass ich keine Probleme mit dem Ghostwriting habe?...
Die Abständigkeit der Bibel meint wohl nichts anderes als ihre Sonderstellung, denn Abständigkeit ist nach Heidegger
der existentialistische Charakter der Sorge um den Unterschied mit den (abstrakt ausgelegten)Anderen, auch Man genannt.Und wenn mich nicht alles täuscht, betont das Wort im Kontext "meines" Satzes lediglich, dass die Bibel ausgesprochen besonders - einfach anders - ist als alles andere.
Generativ heißt lt. Wahrig:
"die Zeugung betreffend, geschlechtlich".
ICH finde, das passt gerade gar nicht in "meinen" Satz, denn wenn ich statt generativ geschlechtlich einsetze, macht der Satz noch lange nicht mehr Sinn.
Nach langer Suche bin ich im dictionary auf die Übersetzung "produktiv" gestoßen.
Und plötzlich,
es war wie eine Erleuchtung:
"Mein" Satz machte Sinn.
Im Großen und Ganzen würde ich sagen, es war ein erfolgreicher Tag, denn ich habe einer fast zwei Tage alten Rätselaufgabe die Lösung und damit ihr Ende gebracht. Wenn das nichts ist, dann weiß ich auch nicht.
Es wäre jedoch ausgesprochen dämlich, wenn noch mehr solcher rätselhaften Sätze im Zuge meiner Masterarbeit meiner harren, denn dann könnte ich frühestens 2012 mit einem vorläufigen Ergebnis meiner wissenschaftlichen Arbeit rechnen.
Ach ja, erwähnte ich schon, dass ich keine Probleme mit dem Ghostwriting habe?...
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Dienstag, 21. April 2009
WISSENSCHAFTLICHKEIT
Könnte es sein, dass Wissenschaftlichkeit ein Synonym für Umständlichkeit und Kompliziertheit ist?
Ich habe den Eindruck, je wissenschaftlicher ein Autor wirken will, desto umständlicher und verwirrender schreibt er. Das scheint so eine Art Neurose oder Zwang zu sein. Auf jeden Fall ist das nicht normal.
Mein aktueller Lieblingssatz lautet:
Ja, das sehe ich genau so ...
Da dieser Satz einen ganzen Abschnitt einleitet, der für meine Arbeit relevant zu sein scheint, muss ich mein Hirn verrenken und hoffen, dass ich den Sinn doch noch verstehe.
Gibt es auch eine Formulierung für weniger schlaue Mitmenschen, also für Leute wie mich, denen da ein oder zwei Verstandeszellen fehlen?
Ich werde versuchen, den Satz auseinanderzunehmen und ihn ins Normalo-Deutsch übersetzt, neu zusammenzusetzen. Vielleicht gelingt es mir und ich wachse innerlich wieder ein Stück. Das wäre sehr erfreulich, denn schließlich kommt wahre Größe von innen (ja, genau wie die Schönheit). Und wer will nicht echt groß sein?
Ich habe den Eindruck, je wissenschaftlicher ein Autor wirken will, desto umständlicher und verwirrender schreibt er. Das scheint so eine Art Neurose oder Zwang zu sein. Auf jeden Fall ist das nicht normal.
Mein aktueller Lieblingssatz lautet:
Dabei ist die Bibel nicht mit der heutigen Lebenswelt zu fusionieren, sondern
ihre Abständigkeit als Tradition ist generativ zu nutzen.
Ja, das sehe ich genau so ...
Da dieser Satz einen ganzen Abschnitt einleitet, der für meine Arbeit relevant zu sein scheint, muss ich mein Hirn verrenken und hoffen, dass ich den Sinn doch noch verstehe.
Gibt es auch eine Formulierung für weniger schlaue Mitmenschen, also für Leute wie mich, denen da ein oder zwei Verstandeszellen fehlen?
Ich werde versuchen, den Satz auseinanderzunehmen und ihn ins Normalo-Deutsch übersetzt, neu zusammenzusetzen. Vielleicht gelingt es mir und ich wachse innerlich wieder ein Stück. Das wäre sehr erfreulich, denn schließlich kommt wahre Größe von innen (ja, genau wie die Schönheit). Und wer will nicht echt groß sein?
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